Ein toller Beitrag zur Bekämpfung invasiver Neophyten wie den Riesenbärenklau wurde in der Gemeinde Kirchbach in der Steiermark abgehalten.
Hier, und wie man feststellen kann in vielen Teilen der Steiermark wurde den invasiven Neobioten der Kampf angesagt.
Von Landesebene aus wurde ein Neophyten Bekämpfungs Aktionstag (Anfang Juli) ins Leben gerufen und an die jeweiligen Gemeinden und Bürgermeister – mit der Aufforderung zur Teilnahme – weitergeleitet. Wie man in den weiteren Artikeln auf neophyten-alarm.eu lesen kann, wurde dieser Aufforderung auch vieler Orts nachgekommen.

Problem erkannt –> Problem Management –> Problem Bekämpfung

Hier ein Auszug aus dem Bericht der Gemeinde Kirchbach:

Seit dem Vorjahr sind vermehrt Vorkommen entlang einzelner Bäche (z.B. am Oberdorferbach, Tiefernitzbach, Pickelbach, Radersdorferbach) gemeldet worden. Die schwimmfähigen Samen des Riesenbärenklaus verbreiten sich rasch entlang der Gewässer. Deshalb müssen sofort Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Gemeindemitarbeiter, Jäger, Fischer, Berg- und Naturwacht bzw. jedermann der mit offenen Augen durchs Land geht, sollte ein Vorkommen des Riesenbärenklaus unverzüglich melden. Vor allem Bachufer sollten besonders aufmerksam betrachtet werden.

Im Sinn der Sicherheit unserer Kinder und aller Naturgenießer müssen wir dem Problem rasch und entschlossen entgegentreten.

Jetzt ist der richtige Zeitpunkt gegen den Riesenbärenklau vorzugehen. Die Blütenstände sind nun schon 2 bis 3 Meter hoch und durch ihre vielen weißen Blüten gut zu erkennen. Daneben findet man auch blütenlose Grundblätter die erst im nächsten Jahr blühen werden. Bitte bei Sichtung der Pflanze unverzüglich Kontakt mit der Gemeinde und der Baubezirksleitung aufzunehmen.

Den ganzen Beitrag zur Gemeindeweiten Bekämpfung und Management des Riesenbärenklaus in der Gemeinde Kirchbach, kann man hier nachlesen.

Man kann, sofern man gemeinsam und sinnvoll zusammenarbeitet die Neobioten zwar nicht mehr ausrotten, aber zumindest noch Herr der Lage bleiben. In diesem Sinne!