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Riesenbärenklau - Herkulesstaude - Heracleum mantegazzianum

Der

Riesenbärenklau – Herkulesstaude – Heracleum Mantegazzia

gehört zur Gattung der Doldenblütler und bildet, wie der Name schon sagt, eine Dolde. Zu den Doldenblütlern gehören unter anderem auch Arten wie: Anis, Liebstöckl, Koriander, Fenchel, Arnzei-Engelwurz, Petersilie und Sellerie.
Auch einige, heimische Arten der Doldenblütler, wie z.B. der Wiesen-Bärenklau können bei Berührung mehr oder weniger starke Hautreizungen hervorrufen, welche auch Wiesendermatitis genannt wird. Wirklich gefährlich jedoch ist der Riesenbärenklau, wo der Pflanzensaft bei Hautberührung und Sonnenlicht zu schweren Verbrennungen führt.
Deshalb Riesenbärenklau – Herkulesstaude – Heracleum Mantegazzia NIEMALS berühren, keine Kinder oder Haustiere in die Nähe lassen, den auch diese können schwerste Verletzungen erleiden.
Bemerkenswert ist auch der Weiterverbreitungsdrang dieses Neophyten. Der Riesenbärenklau ist Ein- bis Mehrjährig mit dem einzigen Ziel Blüten zu bilden und Samen zu verstreuen. Die Herkulesstaude lässt sich auch von Mäharbeiten nicht wirklich beeindrucken, kaum ein paar Tage nach der Mahd kommen bereits die ersten Triebe und innerhalb von 2-3 Wochen setzt der Riesenbärenklau zur „Notblüte“ an.

Die wichtigsten Merkmale zur schnellen Identifizierung des Heracleum mantegazzianum:
– wächst schneller als die restlichen Pflanzen, sieht man besonders gut im Frühjahr und nach Schnitt
– verzackte Blätter, riesig im Vergleich mit den Nachbarn – egal in welchen Stadium
– treibt nach Mahd sofort kleinere Dolden aus, sogenannte Notblüten
– die Blätter und Dolden ausgewachsener und blühender Pflanzen sind riesig

Weitere Detail Informationen über die Riesenbärenklau – Herkulesstaude – Heracleum mantegazzianum, zusammengestellt und veröffentlicht von der Berg- und Naturwacht Steiermark!

Information

Nur durch Information der jeweiligen Gemeinde bzw. Kommune, von Land und Bund kann ein effizientes Management und somit auch eine Bekämpfung der invasiven Neophyten gewährleistet werden. Vielerorts müßen Gemeindebürger die zuständigen Behörden erst über das Ausmaß der Bedrohung informieren.

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Management

Durch meist planlose und mehr schlechte als rechte Aktionen der Verantwortlichen, wird meist mehr zur Ausweitung der Neophyten beigetragen als deren Ausbreitung verhindert. Nur durch ein zielgerechtes Management samt Standortkontrollen wird es möglich, sein die invasiven Neobioten in Zaum zu halten.

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Sensibilisierung

Eine regelmässige Aufklärung und Sensibilisierung der Bevölkerung kann schwerste Verletzungen verhinden. Und die Bewohner können auch dazu beitragen diese Pflanzen aufzuspüren und sie den Behörden wiederum bekanntzugeben um ein effektives Neophyten Management aufbauen zu können.

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Bekämpfung

Jede Neophyten Art hat seine eigene Fortpflanzungsstrategie und so muß auch bei der Beseitigung bzw. Bekämpfen der Neobioten die jeweils richtige Taktik angewendet werden. Nur dann kann man von einer Eindämmung bzw. richtigen Bekämpfung sprechen, ansonten wird eher zu einer Vermehrung beigetragen.

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